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Anthropologische Universalien - Kulturelle Differenzen




プロジェクトの紹介

当プロジェクト『人類学における普遍論争 ― 文化的相違。比較研究:アルファベット文字と日本語漢字における認知能力の差異。』は、ドイツ連邦教育・研究省が促進する研究プログラム『自然と人文学科の相互作用』の一環です。

当プロジェクトは、ゲルマン言語学専門家クリスティアン・シュテッター教授、神経言語学専門家ヴァルター・ホゥーバー教授、心理学者専門家マルティナ・ツィーフレ教授、並びに日本の東京・千葉大学の方々の協力による学際的なもので、一つの文字体系は如何に符号体系として人間共通の認知メカニズム及び文化的影響によって定着されるのかという問題を究明すべく、アルファベット表記のドイツ語文字体系と、表語文字と表音文字を併用する日本語文字体系との比較分析が遂行されます。ネルソン・グッドマン氏の記号論によれば、文字が二次符号体系であるというヨーロッパ中心の発想を乗り越えて、両文字システムを比較することが可能になります。反応時間の測定実験に基づいて組み上げた理論上の仮説を実証し、異なった文字体系の認知処理に関する結論を導き出します。さらに、核磁気共鳴画像法の導入によって、関連する各神経ネットワークを研究することができます。最後に、実験結果を土台に、特定する符号体系内の認知処理をコンピューターのシミレーションで再現できるコネクショニストモデルの構築を試みます。

三年に渡る研究期間では、多数の国際的ワークショップや座談会が開催されます。当プロジェクトを通じて、言語学・哲学・心理学・神経心理学の各分野の知識が融合され、人文科学と自然科学の互いを補いあう共同作業が実現されます。

 

 

Projektbeschreibung

Das Projekt „Anthropologische Universalien – kulturelle Differenzen. Eine vergleichende Studie zu Differenzen kognitiver Leistungen in der Verarbeitung von Alphabetschrift und japanischer Schrift“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Wechselwirkungen zwischen Natur und Geisteswissenschaften“ gefördert.

Ziel des interdisziplinären Projekts, einer Kooperation zwischen der Germanistischen Linguistik Prof. Dr. Christian Stetter, der Neurolinguistik Prof. Dr. Walter Huber und der Psychologie Prof. Dr. Martina Ziefle sowie Partnern der Universitäten Tokio und Chiba in Japan, ist es, zu eruieren, inwieweit der Gebrauch eines Schriftsystems als Symbolsystem durch universale kognitive Mechanismen einerseits und kulturelle Einflüsse andererseits bestimmt ist. Dafür wird eine vergleichende Analyse des deutschen Schriftsystems als alphabetischer Orthographie und des japanischen Schriftsystems als Kombination von Logographie und Silbenschrift durchgeführt. Eine Beschreibung, basierend auf der Symboltheorie Nelson Goodmans, ermöglicht die Vergleichbarkeit beide Schriftsysteme jenseits der eurozentristischen Auffassung der Schrift als Zeichensystem zweiter Ordnung. Anhand von Reaktionszeitexperimenten werden die hier erarbeiteten, theoretisch fundierten Hypothesen experimentell überprüft und Rückschlüsse auf die Verarbeitung der unterschiedlichen Schriftsysteme gezogen. Weiterführend bieten bildgebende Verfahren die Möglichkeit, die jeweils angesprochenen neuralen Netzwerke zu untersuchen. Schließlich werden die Ergebnisse in ein konnektionistisches Modell übertragen, welches eine computergestützte Simulation der Verarbeitung innerhalb des spezifischen Symbolsystems erlaubt.

Innerhalb der dreijährigen Laufzeit des Projekts werden verschiedene internationale Workshops und Kolloquien ausgerichtet. Das Projekt kombiniert linguistisch-philosophische mit psychologischen und neuropsychologischen Ansätzen und bildet somit einen interdisziplinären Forschungsverbund, in dem Geistes- und Naturwissenschaften voneinander profitieren.

ImpressumHaftungsausschussWebmaster© März 2010, letzte Aktualisierung: 21.06.2011